Extruder lassen sich anhand der Schneckenanzahl in Ein-, Doppel- und Mehrschneckenextruder unterteilen. Derzeit ist der Einschneckenextruder am weitesten verbreitet und eignet sich für die Extrusionsverarbeitung gängiger Materialien. Doppelschneckenextruder zeichnen sich durch geringere Reibung, eine relativ gleichmäßige Materialzerkleinerung, eine hohe Förderleistung, ein relativ stabiles Extrusionsvolumen, eine lange Verweilzeit des Materials im Zylinder und eine homogene Mischung aus. Der konische Doppelschneckenextruder der SJSZ-Serie bietet die Vorteile der Zwangsextrusion, hohe Materialqualität, breite Einsatzmöglichkeiten, lange Lebensdauer, geringe Scherrate, geringe Materialzersetzung, gute Misch- und Plastifizierungsleistung sowie die Möglichkeit der direkten Formgebung von Pulvermaterialien. Er ist mit automatischer Temperaturregelung, Vakuumabsaugung und weiteren Ausstattungsmerkmalen versehen.
In den letzten Jahren wurden zahlreiche theoretische und experimentelle Forschungen an Schnecken durchgeführt. Mittlerweile existieren fast hundert verschiedene Schneckentypen, darunter Trenn-, Scher-, Barrieren-, Shunt- und Wellenschnecken. Obwohl Einschneckenextruder in den letzten Jahren relativ ausgereift sind, werden mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Polymerwerkstoffen und Kunststoffprodukten zukünftig vermehrt neue, charakteristische Schneckentypen und spezielle Einschneckenextruder entwickelt werden.
In der Kunststoffextrusionsanlage wird der Extruder üblicherweise als Hauptmaschine bezeichnet, die nachfolgenden Extrusionsanlagen als Hilfsmaschinen. Im Laufe von über 100 Jahren Entwicklung hat sich der Extruder von einer Einschnecke zu einer Mehrschnecke mit Doppelschnecke und sogar zu einer Einschnecke mit durchgehender Spindel weiterentwickelt. Da Kunststoffextruder in verschiedenen Branchen eingesetzt werden und sich stark weiterentwickelt haben, können sie den Marktbedarf gezielt steuern. Durch die Verbesserung des technischen Niveaus wird nicht nur das Gesamtniveau der Branche angehoben, sondern auch die branchenweite Entwicklung hin zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Industrie und Gesellschaft gefördert und die internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt.
Veröffentlichungsdatum: 10. August 2023
